Menschensohn

Gebärdensprachliches:
Zusammengesetzter Gebärdensprachbegriff aus "Mensch" und "Sohn" mit dem Mundbild "Menschensohn"


Herkunft:
Westfälischer Arbeitskreis "Bibel in Gebärdensprache"


Inhaltliches:
Als "Menschensohn" bezeichnete in den Evangelien Jesus sich selbst. In der jüdischen Tradition wurde der Titel des "Menschensohns" immer mit dem Titel "Messias" verknüpft: "Messias" ist der Erlöser, Befreier, der von Gott kommen wird, auf den alle warten. Deshalb in dieser Form der Gebärde bei "Sohn" auch die Bewegung von oben nach unten, weil es hier um den schon erwachsenen Menschen geht und nicht um die Erziehung eines Sohnes, und die Ausführung von "Mensch" am eigenen Körper, weil Jesus mit "Menschensohn" sich selbst meint.