Gott loben

Gebärdensprachliches:
Im Unterschied zum umgangssprachlichen „loben" (auf die Schulter klopfen) hier Arme nach oben geöffnet mit Blick nach oben. Streng nach DGS-Grammatik müßte nach „Gott" noch die mundbildlose „Person"-Gebärde als Objektbezeichnung gebärdet werden.


Herkunft:
Evangelische Gehörlosengemeinden, ähnlich auch Kartei "Religiöse Gebärden"


Inhaltliches:
Ich lobe Gott nicht wie ein Vater sein Kind lobt, sondern wie ein Mensch, der seinem Schöpfer, Befreier und Bewahrer dankt. Das religiöse „Loben" ist immer ein Tun des Menschen zu seinem Gott.