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Prof. Dr. Dr. Lenhardt
Prof. Dr. Dr. Lenhardt (Hannover), Geschäftsführer der Deutschen Cochlear Implant Gesellschaft e.V. (DCIG)

Prof. Lenhardt bezieht sich auf den Beitrag von Dr. Gotthardt: Explantationen kommen nur sehr selten vor. Einen ursächlichen Zusammenhang des CI mit psychischen Problemen hält er für ausgeschlossen.
Nur wenn bis zum Ende des zweiten Lebensjahres implantiert wird, sind die Chancen für die Integration in die hörende Welt gut. Natürlich spielt auch das Umfeld (Eltern, pädagogische Betreuung, Anlagen des Kindes...) eine Rolle. Unter optimalen Bedingungen wissen die Kinder mit sechs oder acht Jahren, daß sie zu den Hörenden gehören und können in der Hörenden Schule unterrichtet werden.
Bilinguale Erziehung bei tauben Kleinkindern ist aus physiologischen Gründen falsch, da sonst der visuelle Teil der Großhirnrinde trainiert würde.


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