Ahnenkult
Gebärdensprachliches:
Zusammengesetzter Gebärdensprachbegriff aus „Geschichte(historisch)" und „Beten(kath.)" mit Mundbild „Ahnenkult", beim zweiten Wort leichte Verbeugung.
Herkunft:
<acronym title="Deutsche Arbeitsgemeinschaft für Evangelische Gehörlosenseelsorge e.V." style="background-color:#d1d1d1;font-weight:bold;"><acronym title="Deutsche Arbeitsgemeinschaft für Evangelische Gehörlosenseelsorge e.V." style="background-color:#d1d1d1;font-weight:bold;"><acronym title="Deutsche Arbeitsgemeinschaft für Evangelische Gehörlosenseelsorge e.V." style="background-color:#d1d1d1;font-weight:bold;">DAFEG</acronym></acronym></acronym>-Fachausschuß „Religiöse Gebärdensprachbegriffe auf CD-Rom"
Inhaltliches:
„Ahnen" heißt „Vorfahren", z.B. Vater, Großvater, Urgroßvater usw. „Kult" heißt „religiöse Verehrung". „Ahnenkult" meint ein Verhalten, in dem die Ehrung der verstorbenen Angehörigen so übertrieben wird, daß sie zur religiösen Verehrung wird. Der Begriff wird aber auch neutral benutzt: Er bezeichnet einfach nur die Gewohnheiten der Ehrung verstorbener Familienmitglieder.
